GNU Octave und Gnuplot für die Auswertung von Messdaten

Ich habe einen Artikel zusammengestellt, der eine Einführung in GNU Octave und Gnuplot gibt und dabei besonders auf Methoden eingeht, die bei der Auswertung von Messreihen relevant sind.

In den Naturwissenschaften entstehen üblicherweise nicht fünf sondern fünf Millionen Messwerte, die dargestellt und interpretiert werden müssen. Die Anforderungen an den Computer sind dabei breit gefächert:

Datenanalyse

  • Kurvenanpassung durch Regression oder nicht-lineare Optimierung
  • Spektralanalyse und -filterung
  • Interpolation
  • Statistische Analyse

Diagramme zeichnen

  • 2D- und Konturdiagramme
  • 3D-Diagramme
  • Statistische Diagramme

Hierfür steht zum einen teuere Spezialsoftware zur Verfügung, zum anderen aber auch eine Reihe freier Programme. Zwei davon sind GNU Octave und Gnuplot für die Verarbeitung und Darstellung der Zahlenkolonnen.

GNU Octave und Gnuplot

Die beiden Konsolenprogramme haben dabei folgende Vorteile:

  • sie sind sehr kompakt und ressourcenfreundlich konzipiert, funktionieren also auch auf dem antiken Labor-PC
  • sie lassen sich per Skript steuern; man kann somit ein und die selbe Auswertung beliebig oft auf verschiedenen Daten durchführen
  • die Schnittstelle zum Benutzer ändert sich von Version zu Version praktisch überhaupt nicht. Skripte lassen sich also auch über Jahre hinweg wiederverwenden

Der Artikel

Der Artikel soll als kurze Einführung in die Programme und als Nachschlagewerk dienen. Er beschränkt sich auf Befehle und Vorgehensweisen, die bei der Auswertung von Messreihen in der Chemie oder Physik relevant sind.

octave_und_gnuplot.pdf

One Response to “GNU Octave und Gnuplot für die Auswertung von Messdaten”

  1. Andreas Says:

    Vielen Dank für diesen Artikel!

    Ich studiere Elektrotechnik und bin grade über eine Suchmaschine auf dieses PDF-Dokument gestoßen.
    Es ist genau das Richtige für Leute wie mich, die Interessiert sind, jedoch noch wenig Erfahrung mit der Benutzung von Octave und GnuPlot haben, denn man wird nicht von Features überschüttet sondern findet genau das, was man für die Erstellung von Graphen für Messprotokolle und Ausarbeitungen braucht =)

    MfG, Andreas

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